Khaprakäfer

Khaprakäfer

Biologie:Der Trogoderma Granarium gehört zwar auch zu den Getreideschädlingen, unterscheidet sich aber deutlich von den anderen Käfem, weil der Khaprakäfer selbst überhaupt keine Nahrung zu sich nimmt. Er ist überwiegend schwarz gefärbt, wird ungefähr 2 bis 3 mm gross und hat auf dem Rücken hellgraue gemaserte Querbinden. Die Weibchen legen ihre 40 bis 60 Eier einzeln an Getreidekörnern ab. Die Larven dieser Käfer sind gelbbraun gefärbt. Sie tragen am Hinterende lange Haarbüschel. Zwar ist auch diese Art sehr wärmeliebend, doch sind die Larven extrem widerstandsfähig und können sogar bei Temperaturen bis zum Gefrierpunkt überleben. Auf Nahrung verzichten können sie bis zu zwölf Monate lang.

Schaden: Der Khaprakäfer gilt auch als bedeutendster Quarantäneschädling, d.h. ein Schiff mit von Khaprakäfern befallenen Produkten wird sofort unter Quarantäne genommen. Neben Getreide und Getreideprodukten befällt der Khaprakäfer auch Malz, Trockenmilch und Erdnüsse.

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