Getreideplattkäfer

Getreideplattkäfer

Biologie: Der Oryzaephilus Surinamensis ist oft der Vorbote des Kornkäfers, weil er Verpackungen aufnagt und so den Kornkäfern Zugang zu Getreidevorräten verschafft. Der Getreideplattkäfer ist ca. 3 mm lang, hat einen schlanken, platten Körper und ist sehr beweglich. Der tabakbraune Käfer trägt um den Hals ein Schild mit insgesamt zwölf spitzen Zähnchen. Die Weibchen legen bis zu 200 Eier zwischen Getreidekörner, Backwaren, Dörrobst oder Nüsse. Die vollständige Entwicklung vollzieht sich dann innerhalb von drei Wochen bei warmen Temperaturen, bei kalten Temperaturen in bis zu vier Monaten. Der Getreideplattkäfer ist besonders empfindlich gegen Trockenheit und Frost

Schaden: Sowohl die Käfer selbst, als auch ihre Larven ernähren sich von Getreide, Nüssen und anderen kohlenhydratreichen Produkten. Das Getreide wird durch den Befall feucht und klumpig. Es lässt sich schlecht mahlen und verliert seine Backfähigkeit. Durch das Aufnagen von Verpackungen ermöglicht der Getreideplattkäfer einen zusätzlichen Befall durch andere Schädlinge. Vor allem Kornkäfer treten oft als Folge-Schädlinge auf.

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